und Deutschland – Vergangenheit und Zukunft

Begegnungen mit Gesungene Poesie

Der Verein POLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V. präsentiert:

Begegnungen mit Theaterchansons und Gesungener Poesie

 

Gesungene Poesie – diese besondere Form eines Lyrik-Liederabends, wie er vor allem in Polen weit verbreitet und sehr beliebt ist – ist keine neue Erfindung. Schon in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts präsen-tierten bekannte Schauspieler auf den Theaterbühnen des Landes kurzweilige, geistreiche Liederabende, die pointierte, wortgewitzte Geschichten erzählten. Meistens ging es darin um Liebe und Leidenschaft – und um das ganz alltägliche, spezielle Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Das war gestern so. Und heute – in unserem diesjährigen Programm – ist es nicht anders. Gute Unterhaltung!

„Non omnis moriar“ – Celina Muza & Susanne Folk Trio spielen neue Komposi-tionen zu den Gedichten von Mascha Kaléko, Lili Grün und Zuzanna Ginczanka

Celina Muza – Schauspielerin, Komponistin, Übersetzerin und Projektleiterin. Dreimalige Finalistin des Festivals des Schauspielsongs in Breslau (Przegląd Piosenki Aktorskiej w Wrocławiu). Arbeitete am Teatr Muzyczny, Gdynia, Teatr Atelier, Sopot, Teatr Nowy, Warschau, Theater des Westens, Berlin. Bisher 5 CDs, veröffentlicht bei duo-phon records, Berlin: „Madonna, Hexe und Clown“, „Sorglos“, „Czułość”, „Berühre mich“ und „frei.“.

Susanne Folk – Saxophonistin und Komponistin. Von 1998 bis 2004 studierte sie an der Folkwang Hochschule Essen sowie an der Universität der Künste Berlin. Sie spielte im Bundesjugendjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer und im European Youth Jazz Orchestra. 2005 studierte sie in New York bei namhaften Jazzmusikern, wie z.B. bei Greg Osby, Steve Coleman, Chris Speed, Tony Malaby, Tom Rainey. 2006 erhielt sie vom Berliner Senat ein Stipendium für die Teilnahme am Internationalen Jazz Workshop in Banff, Kanada. 2007 gewann sie mit ihrem Band „So Weiss“ die Förderung „Popcamp“ des Deutschen Musikrates.

Die Gedichte der drei Dichterinnen wurden betont so ausgewählt, dass die Werke jeder von ihnen als Antworten auf die künstlerischen Aussagen der anderen betrachtet werden können. Das Programm bezauberte durch seine Schlüssigkeit und die konsequente Realisierung seiner Idee. Die Lieder waren bewegend und sehr reich arrangiert (…) Celina Muza und ihre Musiker haben eine ganze Ladung von Wärme und Güte von der Bühne vermittelt, das Publikum hat dies gespürt und mit großem Applaus belohnt (…)“ Małgorzata Bierejszyk, Gazeta Świętojańska

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.