und Deutschland – Vergangenheit und Zukunft

Kultur

Geschichte der polnischen Literatur

Das Wort „Literatur“ hat in der polnischen Sprache eine doppelte Bedeutung – auf eine Seite beinhaltet es das ganze Schrifttum, auf der Anderen hat es eine engere Bedeutung, da bezieht es sich nur auf die so genannte schöne Literatur, d. h. Werke mit einem ästhetischen Wert. Es ist die so genannte schöne Literatur, deren Eigenschaft und Aufgabe es ist, in den Lesern ästhetische Gefühle zu wecken. Deswegen gehört diese Literatur zu Kunstarten. Literatur ist oft als Wortkunst bezeichnet, da für den Schriftsteller oder Poet das Wort als künstlerisches Mittel dient; im breiten Sinne – die Sprache. Die Sprache dient als Verständigungsmittel zwischen Menschen, stellt deren Gefühle und Gedanken dar.Wenn ein Wort bei dem Leser ästhetische Eindrücke weckt, die der Künstler beabsichtigt hat, sprechen wir hier über literarische Sprache. Weiterlesen

ARCHE EUROPA

Märchenschiff

Märchenschiff

Die ARCHE EUROPA ist Symbol für ein einiges Europa. Auf seinen Reisen verbindet das Schiff unter-schiedliche Länder, Menschen und deren Kulturen. Initiiert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien führte das Kulturaustausch-Projekt 2007 von Passau nach Budapest sowie 2009 von Berlin nach Prag.
Noah wurde von Gott erwählt, die Kreaturen der Erde in ihrer Vielfalt vor der Sintflut zu schützen. Er zimmerte eine Arche und bewahrte alle vor dem Ertrinken. Noah rettete damit „seine alte Welt“ vor dem Untergang und in eine neue Zeit. Auch wir befinden uns in der Umbruchphase in eine neue Zeit. Alte Feindschaften werden begraben, neue Freundschaften geschlossen. Die Europäische Union lässt viele Kulturen zusammenwachsen. Das führt einerseits zur kulturellen Vielfalt, birgt aber andererseits Verunsicherung und Angst vor Identitätsverlust. Dem wollen wir mit der „Arche Europa“ entgegenwirken. Weiterlesen

Berliner Märchentage

Der Kater

Der gestiefelte Kater

MÄRCHENLAND organisiert jedes Jahr europaweit mehr als 1.500 Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene, darunter das größte Märchenfestival der Welt – die BERLINER MÄRCHENTAGE. Bewahrt das Märchen als Weltkulturerbe und bringt universelle Märchenbot-schaften in aktuelle Diskussionen ein. Bewegt Persönlich-keiten aus Politik, Wirtschaft und Medien sich gemeinsam für die Kinder- und Jugendkultur in Deutschland zu engagieren. Seit über 20 Jahren begeistern die BERLINER MÄRCHENTAGE Gäste aus aller Welt. Jedes Jahr im November werden auf 800 Veranstaltungen an über 300 verschiedenen Orten Märchen, Mythen und Geschichten eines Kultur- und Märchenkreises der Erde lebendig. Bis heute hat MÄRCHENLAND fast 3 Millionen Märchenfans begeistert. Weiterlesen

Märchenland

Deutsches Zentrum <br />für Märchenkultur

Deutsches Zentrum
für Märchenkultur

Es war einmal… im Jahr 2004 haben Silke Fischer (Direktorin) und Monika Panse (Geschäftsführerin) MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur gegründet, um das Kulturgut Märchen in das Bewusstsein unserer Gesellschaft einzuprägen. Es ist das einzige Zentrum seiner Art in Deutschland und versteht sich als eine Institution für das traditionsge-bundene und literarische Genre der Märchen, Sagen und Ge-schichten. Ein Land der Märchen, Sagen und Geschichten, regiert mit Ideenreichtum, Kompetenz und einem starken Netzwerk. Kaum ein anderer Ort ist so sehr mit Märchen verknüpft wie Berlin. In Europas Kulturhauptstadt, am Wohn- und Schaffensort der bedeutendsten Märchensammler der Welt, der BRÜDER GRIMM, hat MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur seinen Sitz.

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Internationale Weihnachten

Polnische Weihnachten

Polnische Weihnachten, 2011

Zur Weihnachtsveranstaltung am 10. Dezember 2011 im Berliner Hauptbahnhof hat die Deutsche Bahn eingeladen. Das Marktgeschehen stand dieses Jahr ganz im Zeichen des Nachbarlandes im Osten. Höhepunkt war die Eröffnung des Weihnachts-marktes des Partnerlandes Polen. Das Land präsentierte sich in festlich geschmückten Ständen mit landestypischen Spezialitäten und mit Einblicken in traditionelles Handwerk und Brauchtum. Weiterlesen

Marek Jerzy Nowakowski

Marek. J. Nowakowski

Marek. J. Nowakowski

Geboren 1963 in Bromberg. Marek Jerzy hat das Studium an der Kunstakademie in Posen absolviert. Seine Diplomarbeit entstand im Jahr 1991 im „Atelier der Kleinen Bildhauerformen“ von Professor Józef Kopczyński. Seit 1990 wohnt Marek Jerzy mit seiner Familie auf dem Lande inmitten von Wiesen und Wäldern, in einem Holzhaus im niederländischen Still. Seine Werke aus Bronze gießt er selbst mit der Wachstechnik. Denn Bronze ist ein traditioneller, dauerhafter und edler Stoff. Weiterlesen

Wilanów-Quartett

Wilanów Quartett mit Prof. Lutosławski

Wilanów Quartett mit Prof. Lutosławski

Reichtum aus Polen… mit diesen Worten betitelte vor einigen Jahren ein Münchner Musikkritiker den Auftritt des Wilanów-Quartetts und bestätigte damit die unver-gleichliche Meisterschaft der aus Warschau stammenden Künstler. Das wohl berühmteste polnische Streich-quartett kann heute auf eine über dreißigjährige Karriere zurückblicken und gleichsam nach vorne schauen, da es nur sehr wenige Ensembles geschafft haben, nach so langer Existenz auf dem überaus launischen Musikmarkt weiterhin ihre Daseinsberechtigung aufrecht zu erhalten. 1967 schlossen sich der heutige Primarius Tadeusz Gadzina, der Geiger Paweł Losakiewicz, der Bratscher Ryszard Duź und der Cellist Marian Wasiółka zusammen und gründeten ein neues Streichquartett, welches nach Wilanów, der Residenz des polnischen Königs Jan Sobieski benannt wurde. Weiterlesen

Krzesimir Dębski

Krzesimir Dębski

Krzesimir Dębski

perpetuo mobile alla polacca

Fällt der Name Krzesimir Dębski, wissen viele nicht, was sie mit ihm wirklich in Verbindung bringen sollen. Zugegeben, klingt er alles andere als deutsch, so mancher tippt Richtung Osteuropa. Nicht so recht will sich das Geheimnis lüften, bis jemand den Begriff „String Connection“ nennt oder von der Filmakademie in Berlin spricht. Dębski ist ein Musikweltenbummler ohnegleichen. In den achtziger Jahren machte er Furore als Jazzgeiger der „String Connection“ und viele Kenner der Jazzszene erinnern sich an den eigenen Klang der Band um den extrovertierten, weltoffenen und innovativen Krzesimir Dębski. In seinem Heimatland Polen wird er aufgrund seiner kompositorischen Tätigkeit mit großen Filmen des Landes in Verbindung gebracht. Weiterlesen

40-jahre-Kultband

Trubadurzy

Trubadurzy

Die Band Trubadurzy feiert 40jähriges Jubiläum. Polens „Comedian Harmonists“ durch „Antizionismus“ gespalten.

Den Komponisten, Schlagzeuger und Sänger der seit 1965 auftretenden polnischen Kultband der Pop- und Folkmusik Trubadurzy, Marian Lichtman, fasziniert das Schicksal des bekannten Berliner Gesangssextetts Comedian Harmonists. Dieses feierte von 1929 bis 1933 mit seinen populären, ironisch-witzigen Schlagern große Erfolge in Deutschland. Diesen machte das Nazi-Regime ein jähes Ende. Da drei Sänger jüdischer Abstammung waren, konnte das Sextett ab 1934 nur noch im Ausland spielen und spaltete sich dann auf. Diese traurige Atmosphäre des Abschieds spürte auch Lichtman, als er 1974 seinen Eltern in die Emigration nach Dänemark folgte, die Polen aufgrund des staatlich verordneten „Antizionismus“ verlassen hatten. Weiterlesen

Theater machen im Theaterland

Expressionen

Expressionen

Die Videobühne „Poza“ feierte 2005 ihr 20jähriges Bestehen. Die Stücke des 1985 gegründeten ersten polnischen Videotheaters, Lothe Lachmann Videoteatr „Poza“ (Pose), behandeln den Kreislauf von Geburt, Leben, Tod, Wiedergeburt und das „Leben“ über den Tod hinaus. Nach dem frühen Tode ihres Mannes, des Regisseurs und Dramatikers Helmut Kajzar, verband sich die bekannte Schauspielerin Jolanta Lothe mit dem Schriftsteller und Regisseur Peter Lachmann. Sie glaubt, dass Kajzar diese Verbindung wollte, damit sie das Videotheater gründen, das heute zu den führenden Experimentierbühnen gehört. Dort lebt der Geist Kajzars weiter, auf dessen Texten das Stück „Akt Orki“ (SchauspielerInnen) basiert. Weiterlesen