und Deutschland – Vergangenheit und Zukunft

Kultur

Märchenland

Deutsches Zentrum <br />für Märchenkultur

Deutsches Zentrum
für Märchenkultur

Es war einmal… im Jahr 2004 haben Silke Fischer (Direktorin) und Monika Panse (Geschäftsführerin) MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur gegründet, um das Kulturgut Märchen in das Bewusstsein unserer Gesellschaft einzuprägen. Es ist das einzige Zentrum seiner Art in Deutschland und versteht sich als eine Institution für das traditionsge-bundene und literarische Genre der Märchen, Sagen und Ge-schichten. Ein Land der Märchen, Sagen und Geschichten, regiert mit Ideenreichtum, Kompetenz und einem starken Netzwerk. Kaum ein anderer Ort ist so sehr mit Märchen verknüpft wie Berlin. In Europas Kulturhauptstadt, am Wohn- und Schaffensort der bedeutendsten Märchensammler der Welt, der BRÜDER GRIMM, hat MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur seinen Sitz.

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Internationale Weihnachten

Polnische Weihnachten

Polnische Weihnachten, 2011

Zur Weihnachtsveranstaltung am 10. Dezember 2011 im Berliner Hauptbahnhof hat die Deutsche Bahn eingeladen. Das Marktgeschehen stand dieses Jahr ganz im Zeichen des Nachbarlandes im Osten. Höhepunkt war die Eröffnung des Weihnachts-marktes des Partnerlandes Polen. Das Land präsentierte sich in festlich geschmückten Ständen mit landestypischen Spezialitäten und mit Einblicken in traditionelles Handwerk und Brauchtum. Weiterlesen

Marek Jerzy Nowakowski

Marek. J. Nowakowski

Marek. J. Nowakowski

Geboren 1963 in Bromberg. Marek Jerzy hat das Studium an der Kunstakademie in Posen absolviert. Seine Diplomarbeit entstand im Jahr 1991 im „Atelier der Kleinen Bildhauerformen“ von Professor Józef Kopczyński. Seit 1990 wohnt Marek Jerzy mit seiner Familie auf dem Lande inmitten von Wiesen und Wäldern, in einem Holzhaus im niederländischen Still. Seine Werke aus Bronze gießt er selbst mit der Wachstechnik. Denn Bronze ist ein traditioneller, dauerhafter und edler Stoff. Weiterlesen

Wilanów-Quartett

Wilanów Quartett mit Prof. Lutosławski

Wilanów Quartett mit Prof. Lutosławski

Reichtum aus Polen… mit diesen Worten betitelte vor einigen Jahren ein Münchner Musikkritiker den Auftritt des Wilanów-Quartetts und bestätigte damit die unver-gleichliche Meisterschaft der aus Warschau stammenden Künstler. Das wohl berühmteste polnische Streich-quartett kann heute auf eine über dreißigjährige Karriere zurückblicken und gleichsam nach vorne schauen, da es nur sehr wenige Ensembles geschafft haben, nach so langer Existenz auf dem überaus launischen Musikmarkt weiterhin ihre Daseinsberechtigung aufrecht zu erhalten. 1967 schlossen sich der heutige Primarius Tadeusz Gadzina, der Geiger Paweł Losakiewicz, der Bratscher Ryszard Duź und der Cellist Marian Wasiółka zusammen und gründeten ein neues Streichquartett, welches nach Wilanów, der Residenz des polnischen Königs Jan Sobieski benannt wurde. Weiterlesen

Krzesimir Dębski

Krzesimir Dębski

Krzesimir Dębski

perpetuo mobile alla polacca

Fällt der Name Krzesimir Dębski, wissen viele nicht, was sie mit ihm wirklich in Verbindung bringen sollen. Zugegeben, klingt er alles andere als deutsch, so mancher tippt Richtung Osteuropa. Nicht so recht will sich das Geheimnis lüften, bis jemand den Begriff „String Connection“ nennt oder von der Filmakademie in Berlin spricht. Dębski ist ein Musikweltenbummler ohnegleichen. In den achtziger Jahren machte er Furore als Jazzgeiger der „String Connection“ und viele Kenner der Jazzszene erinnern sich an den eigenen Klang der Band um den extrovertierten, weltoffenen und innovativen Krzesimir Dębski. In seinem Heimatland Polen wird er aufgrund seiner kompositorischen Tätigkeit mit großen Filmen des Landes in Verbindung gebracht. Weiterlesen

40-jahre-Kultband

Trubadurzy

Trubadurzy

Die Band Trubadurzy feiert 40jähriges Jubiläum. Polens „Comedian Harmonists“ durch „Antizionismus“ gespalten.

Den Komponisten, Schlagzeuger und Sänger der seit 1965 auftretenden polnischen Kultband der Pop- und Folkmusik Trubadurzy, Marian Lichtman, fasziniert das Schicksal des bekannten Berliner Gesangssextetts Comedian Harmonists. Dieses feierte von 1929 bis 1933 mit seinen populären, ironisch-witzigen Schlagern große Erfolge in Deutschland. Diesen machte das Nazi-Regime ein jähes Ende. Da drei Sänger jüdischer Abstammung waren, konnte das Sextett ab 1934 nur noch im Ausland spielen und spaltete sich dann auf. Diese traurige Atmosphäre des Abschieds spürte auch Lichtman, als er 1974 seinen Eltern in die Emigration nach Dänemark folgte, die Polen aufgrund des staatlich verordneten „Antizionismus“ verlassen hatten. Weiterlesen

Theater machen im Theaterland

Expressionen

Expressionen

Die Videobühne „Poza“ feierte 2005 ihr 20jähriges Bestehen. Die Stücke des 1985 gegründeten ersten polnischen Videotheaters, Lothe Lachmann Videoteatr „Poza“ (Pose), behandeln den Kreislauf von Geburt, Leben, Tod, Wiedergeburt und das „Leben“ über den Tod hinaus. Nach dem frühen Tode ihres Mannes, des Regisseurs und Dramatikers Helmut Kajzar, verband sich die bekannte Schauspielerin Jolanta Lothe mit dem Schriftsteller und Regisseur Peter Lachmann. Sie glaubt, dass Kajzar diese Verbindung wollte, damit sie das Videotheater gründen, das heute zu den führenden Experimentierbühnen gehört. Dort lebt der Geist Kajzars weiter, auf dessen Texten das Stück „Akt Orki“ (SchauspielerInnen) basiert. Weiterlesen

Die Fryderyk Chopin Gesellschaft

Bald nach dem Tode Chopins begann man in Polen ihn zu verehren. Zwangsläufig musste eine gesellschaftliche Einrichtung ins Leben gerufen werden. Es war die 1871 gegründete Warschauer Musik-gesellschaft (WTM). Sie ließ eine Gedenktafel und die Urne mit dem Herzen Chopins in der Hl.-Kreuz-Kirche in Warschau (1880) einmauern und eine Obelisken zu Ehren Chopins (1894) in Żelazowa Wola aufstellen. 1899 entstand bei der Musikgesellschaft die Abteilung „Fryderyk Chopin“, die sich zum Ziel setzte, Konzerte planmäßig zu veranstalten, ein Museum einzurichten und Werke herauszugeben. Sie appellierte an die Bevölkerung Gegenstände und Schriften, die mit dem Leben und Schaffen Chopins verbunden sind, einzusenden. Der Appell fand einen weiten Widerhall. Weiterlesen