und Deutschland – Vergangenheit und Zukunft

Jeden Tag ein Märchen für Flüchtlingskinder

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MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur

„Märchen überwinden Grenzen“

 

In Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin besuchte MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchen-kultur im Rahmen des Projektes „Märchen überwinden Grenzen“ täglich Flücht-lingsunterkünfte in Berlin! Märchen durch Erzählungen und Pantomime darzu-stellen, ist ein von MÄRCHENLAND entwickeltes, kreativ-pädagogisches Konzept, um Flüchtlingskindern den ersten Kontakt zur deutschen Sprache und Kultur spielerisch zu vermitteln.

In sieben verschiedenen Flüchtlingsunterkünften wurden in über 40 Veranstal-tungen die Märchen „Hans im Glück“, „Die Bremer Stadtmusikanten“, „Schneewittchen“, „Der Hase und der Igel“ und „Hänsel und Gretel“ aus einer Kombination aus sprachlich ausgewählten Elementen und Pantomime den Kindern verständlich dargestellt.

Die Märchenstunden dienten als emotionaler Türöffner, der es den regionalen Sprachberaterteams ermöglichte, mit der vorschulischen Sprachförderung an die Märchenstunden anzuknüpfen. Senatorin Sandra Scheeres: „Sprache ist der Schlüssel zur Welt und wichtigstes Medium der zwischenmenschlichen Kommunikation. Die frühe sprachliche Förderung ist ein wichtiger Schritt für die Integration in Kita und Schule. Ich freue mich, dass MÄRCHENLAND das Anliegen der frühen vorschulischen Sprachförderung für geflüchtete Kinder in Gemein-schaftsunterkünften mit dem Projekt „Märchen überwinden Grenzen“ unter-stützt. Die Kinder mit Flüchtlingserfahrungen bekommen so Zugang zu der Kultur, in der sie jetzt leben und die sie umgibt, und können sich mit ihren eigenen Erfahrungen in den Märchen wiederfinden und so Grenzen überwinden.“

Die Sinnhaftigkeit des Projektes wurde bereits im Rahmen des 3. SÄCHSISCHEN MÄRCHENFESTIVALS von einer wissenschaftlichen Begleitstudie der Alice Salomon Hochschule unter Leitung von Prof. Ingrid Kollak belegt: „Die Kinder […] werden durch die pantomimische Darstellung von Märchen erreicht. […] Die Kinder sind entspannt und lachen, sie sind daran interessiert die deutsche Sprache zu sprechen sowie enorm konzentriert und zeigen ein integratives Gruppenverhalten. Die Studie kann ein pantomimisches Märchenerzählen dieser Qualität als psychosoziale Intervention ausdrücklich empfehlen.“

 

 

Laura-Sophie Zier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
zier@maerchenland-ggmbh.de
030 – 34 70 94 79