und Deutschland – Vergangenheit und Zukunft

V. Internationaler Literaturwettbewerb – Entscheidung der Jury

V. Internationaler Literaturwettbewerb „Jugend schreibt Gedichte“

Berlin 2017 – Entscheidung der Jury

Liebe Kinder, verehrte Jugendliche,

wir danken Euch ganz herzlich für Eure Teilnahme an unserem Literaturwettbewerb. In diesem Jahr haben wir Anmeldungen von 141 Schülern aus Deutschland, Polen und Luxemburg erhalten. Die Jurysitzungen waren voller Emotionen und Rührung, ehrlichen Lachens und ernsthafte Reflexion. Wir freuen uns sehr, dass Ihr Euch für unseren Wettbewerb interessiert. Wir danken Euren Lehrer_innen und Betreuer_innen für ihr Engagement und ihre Motivation. Schon heute möchten wir Euch dazu einladen, an der VI. Auflage unseres Wettbewerbs „Jugend schreibt Gedichte 2018“ teilzunehmen.
Und das sind die Preisträger unseres diesjährigen Wettbewerbs:

Kategorie Ia:
eigenes Gedicht in polnischer Sprache, Jugendliche außerhalb Polens, bis 14 Jahre

  1. Platz

Aleksandra Wolszczak, 12, Luxemburg, „Świnka i pingwinek” („Das Schweinchen und der kleine Pinguin”)

Unter dem leichten und amüsanten Mäntelchen kindlicher Fantasie und Humors vermittelt die Autorin einen tieferen Sinn bezüglich aktueller gesellschaftlicher Probleme. Das in klassischer Form einer gereimten Fabel geschriebene Gedicht enthält eine seriöse Botschaft bezüglich der Toleranz, Freundschaft und Gleichheit als positiven Werten in der heutigen Welt.

  1. Platz

Maja Kwaśny, 14, Luxemburg, „***”

Bravo für den Mut! Die Autorin ringt in Form eines Dialogs mit herkömmlichen, manchmal brutalen Klischees gesellschaftlicher Denkweisen, mit dem komplizierten Thema unterschiedlicher Liebesbezeugungen unter den Menschen. Sie behält ihre individuelle, man könnte sagen – unschuldige Herangehensweise: „Jede Liebe ist schön – jede ist gleich“, und sie hat den Mut, über die intimsten Lebenssphären zu sprechen und unbequeme Fragen zu stellen.

III. Platz ex aequo

Oliwia Pawlaczek, 12, Berlin, „Dokąd jedziemy” („Wohin fahren wir”)

III. Platz ex aequo

Barbara Plebanowicz, 12, Luxemburg, „Ambaras“ („Das Problem”)

Warum ex aequo? Beide Gedichte haben den Preis verdient, obwohl sie so unterschiedlich in Inhalt und Form sind. „Wohin fahren wir“ ist ein Aphorismus – eine philosophische Lebensreflexion. Es überrascht durch seine Kürze, präzise Wortwahl und poetische Sensibilität. Das Gedicht „Das Problem“ zeigt auf amüsante und witzige Art mithilfe einer gereimten Fabel vom Elefanten und Ameise den Sinn des bekannten polnischen Sprichworts „Das größte Problem besteht darin, dass zwei auf einmal wollen müssen“.

Lobende Erwähnung

Klara Karpiński, 9, Köln, „Mój piesek Jaga” („Mein Hündchen Jaga”)

Es ist ein charmantes, „aus dem Leben gegriffenes“, poetisches Bild der Freundschaft mit einem Hund, Da wächst wie eine Hefeschnecke eine begabte Dichterin heran. Sie sollte unbedingt weiterschreiben.

Kategorie Ib:

eigenes Gedicht in polnischer Sprache, Jugendliche außerhalb Polens, bis 19 Jahre

  1. Platz

Weronika Brzezińska, 17, Frankfurt am Main „Dzikie maki” („Wilde Mohnblumen”)

Das Gedicht wurde einstimmig für sein schönes, elegantes Polnisch, seine Melodiosität und poetische, metaphorische Form sowie seine universelle, unpathetische Herangehensweise an das Thema Vaterland ausgezeichnet: „Vaterland ist der Ort, an dem wir uns wohl fühlen“. Der ästhetischen Sensibilität der Autorin gleicht auch ihre emotionelle Sensibilität: der natürliche Rhythmus, Zurückhaltung, Beherrschung und Sanftheit.

  1. Platz

Julia Kilali, 16, Köln, „Dwie boginie” („Zwei Göttinnen”)

Die Autorin des Gedichts baut auf eine durchdachte Weise ein Doppelbild der Frau auf, und bezieht sich dabei auf die antike Mythologie. In jeder Frau schlummern zwei Göttinnen, die miteinander rivalisieren. Hier imponiert uns die Weisheit im Nachdenken über die Frau und eine mit Unsicherheit unterfütterte Reflexion, zu spüren in der Frage im Refrain, die das Leitmotiv des Gedichts darstellt: „Ständige Rivalität?“.

III. Platz

Karolina Sytniewska, 17, Köln, „Leń” („Der Faulpelz”)

Über manche dunkleren Seiten der menschlichen Natur, solche Eigenschaften wie die Faulheit, kann man leicht und amüsant sprechen, indem man treffende Formulierungen benutzt oder neue schafft, wie beispielsweise: „es gibt so viele Dinge zum Nichtstun“. Man kann auch seine eigene Art, mit dieser Schwäche zurechtzukommen, in Form eines gut gebauten, gereimten Gedichts weitergeben, indem man eine überraschende Pointe bringt.

Sonderpreis

Hubert Kłaczko, 18, Köln, „Epitafium po śmierci Zbigniewa Wodeckiego” („Epitaph nach dem Tod von Zbigniew Wodecki”)

Warum ein Sonderpreis? Diesen Preis hat die Jury einstimmig zuerkannt, für eine äußerst treffende und tiefsinnige Wiedergabe der in Polen nach dem Tod von Zbigniew Wodecki herrschenden Atmosphäre – vor allem in Krakau, wo er beigesetzt wurde, Ach, lieber Hubert, Du hast auf eine warmherzige Weise ein poetisches Bild, „ein Foto jener Tage“ geschaffen. Wir danken Dir für dieses emotionale Dokument voller authentischer Rührung.

Kategorie Ic:

eigenes Gedicht in polnischer Sprache, Jugendliche aus Polen, bis 14 Jahre

  1. Platz

Wiktoria Łuć, 12, Lublin, „List do mamy” („Brief an die Mutter”)

Es ist ein außergewöhnliches Gedicht, ehrlich und authentisch; es stützt sich auf Erfahrungen eines Kindes, das die Schwäche seiner Mutter erlebt. Man muss für sein Alter sehr reif und mutig sein, um so direkt, obwohl mit gemischten Gefühlen von Unruhe und Zärtlichkeit, sich selbst von außen zu betrachten und, unnötige Tragik und Pathos vermeidend, ein Wort nach dem anderen zu einem Gedicht mit Hoffnung zu verdichten.

  1. Platz

Paulina Anna Sobczak, 11, Międzyrzec Podlaski, „Przepis na dobrego człowieka” („Rezept für einen guten Menschen”)

Das Gedicht wurde für seine optimistische und erbauliche Aussprache ausgezeichnet, für seinen Respekt für die Vergangenheit und Tradition, die von einer Generation zur nächsten weitervererbt wird. „Omas altes Heft (…) ist kein dummes Zeug“, sondern eine wertvolle Quelle von Wissen und ethischen Werten, nach denen man sucht. Man kann also mit der einfachen Form eines Kochrezepts im Gedicht von wichtigen menschlichen Dingen erzählen, darüber, was der Begriff „guter Mensch“ in der Vergangenheit meinte und was er heute bedeutet. Eine kreative, originelle Idee, nicht nur für Kochfans, die Rezepte sammeln.

III. Platz ex aequo

Anna Skoczylas, 13, Węgrzce Wielkie, „Leśna plotka” (“Das Waldgerücht”)

III. Platz ex aequo

Pola Ciunel, 11, Warschau, „W ogrodzie mojej wyobraźni jestem…” („Im Garten meiner

Fantasie bin ich…”)

Warum ex aequo? Es handelt sich um zwei sehr unterschiedliche Gedichte, die jedoch beide gleich wertvoll sind. Allein schon der Titel „Im Garten meiner Fantasie bin ich…“ sagt hervorragend die subjektive Perspektive der imaginierten Welt voraus, in dem das „lyrische Ich“ von der Entdeckung seiner selbst im Prozess der Identifizierung mit Phänomenen der sommerlichen Natur spricht. Die rhythmischen, konsequent wiederholten Refrains geben das Fließende und die Veränderbarkeit wider, die für die uns umgebende Natur typisch sind. „Das Waldgerücht“ ist eine lehrreiche, witzige, satirische Fabel mit Moral, das davon erzählt, wie das Gerücht sich in der Gesellschaft auswirkt. Die humorvolle, mit Leichtigkeit gereimte Geschichte in Versform aus der Welt der Tiere zeigt, wie bei guten Literaturklassikern, die menschlichen Laster auf und warnt „inbrünstig“ vor ihnen.

Kategorie Id:

eigenes Gedicht in polnischer Sprache, Jugendliche aus Polen, bis 19 Jahre

  1. Platz

Hubert Kret, 17, Krakau, „Starość” („Das Alter“)

Ein schönes, reifes, kluges Gedicht über die Vergänglichkeit, eingefasst in die interessante, präzis konstruierte Form eines filmischen Standbilds. Die kurzen, lapidaren, und zugleich tiefsinnigen Bilder skizzieren auf ergreifende Art das psychologische Porträt eines älteren Menschen am Ende seines Lebens. Der Autor gibt mit Empathie und Ernst die Komplexität der menschlichen Existenz wieder. Meine Damen und Herren! Hut ab! Ein bewundernswertes Gedicht!

  1. Platz

Andrzej Jagiełłowicz, 18, Warschau, „Kolacja” („Abendessen”)

Achtung!!! Hier haben wir es mit Poesie in ihrer reinsten Form zu tun. Sie besticht mit der Magie poetischer Bilder der uns umgebenden Natur und geheimnisvoller Tätigkeiten, die zur Vorbereitung des im Titel enthaltenen „Abendessens“ dienen. Es ist eine Einflüsterung der Fantasie, die Einladung in eine flüchtige und zerbrechliche Welt intimer Träume, der Welt des Geistigen, daher die subtile Bitte, die am Ende des Gedichts zum Ausdruck kommt: „…setz deine Füße vorsichtig auf meine Träume…“ Ach, man hätte Lust, an solch einem Abendessen teilzunehmen! Wir warten auf weitere Gedichte!

III. Platz

Julia Gałaman, 16, Łódź, „Weź się lepiej zabij” („Bring dich besser um”)

Ein bewegendes, tief in der heutigen Realität verankertes Gedicht, das dazu provoziert, über wichtige und ernsthafte moralisch-sittliche Fragen aus dem Bereich von Tabuthemen zu reflektieren. Die Autorin sticht mutig ins sprichwörtliche Wespennest und stellt ohne Umschweife eine Reihe von schwierigen, ganz und gar nicht rhetorischen Fragen, um den Leser zum Nachdenken zu zwingen und auf ein Umdenken der gesellschaftlichen Ansichten über unbequeme Themen zu bewirken.

Kategorie IIa:

eigene Übersetzung eines Gedichtes aus dem Polnischen ins Deutsche, bis 14 Jahre

  1. Platz

Julia Karwacka, 10, Düren, „Von Greg, dem Schummler und seiner Tante“
Original: Julian Tuwim, „O Grzesiu kłamczuchu i jego cioci”

Die Übersetzung wurde einstimmig für die beste in dieser Kategorie erklärt. Das Gedicht ist der Favorit. Die Autorin hat auf hervorragende Weise, mit einem für das Original eigenen Sinn für Humor, der beibehaltenen Rhythmik und Reime des Gedichts, die Übersetzung auf den Boden der deutschen sozialen Realität übertragen, in der sie aufgewachsen ist. Ein Applaus für ihre Übersetzungskunst und die richtige Wahl des Textes für ihr Alter, für ihre Fähigkeiten und Erfahrungen.

  1. Platz

Michelle Schiffel, 10, Düren, „Die Fliege“
Original: Jan Brzechwa, „Mucha”

Im Vergleich zu den Übersetzungen des beliebten Gedichts von Jan Brzechwa „Mucha”, die bei den vorherigen Auflagen unseres Wettbewerbs eingeschickt worden sind, hielt die Jury gerade diese Übersetzung für die beste. Die Übersetzerin hat den Rhythmus, die Reime und den Sinn für Humor des Autors bestens eingehalten. Dank ihrer übersetzerischen Fähigkeiten hat sie dabei nichts, was für das Original wichtig ist, verloren.

III. Platz

Antonia Frickenstein, 10, Berlin, „Staub”
Original: Joanna Kulmowa, „Kurz”

Das Gedicht wurde fehlerfrei und treu übersetzt, obwohl ohne Erhalt der Reime. Die Autorin spiegelt treffend die ästhetische Schicht des Originals wider, das heißt seine poetische Bildhaftigkeit und das Malerische.

Lobende Erwähnung

Nadine Thornhauser, 11, Berlin, „Sonntag”
Original: Agnieszka Suchowierska, „Niedziela”

Lobende Erwähnung

Majka Wyczisk, 9, Berlin, „Die Lampe von der Cousine Magdalena“
Original: Rafał Lasota, „Lampa kuzynki Magdaleny”

Beide Übersetzungen in dieser Kategorie werden für ihre Übereinstimmung mit dem Original ausgezeichnet und wir möchten die Übersetzerinnen dazu anspornen, an den weiteren Auflagen unseres Wettbewerbs teilzunehmen.

Kategorie IIb:

eigene Übersetzung eines Gedichtes aus dem Polnischen ins Deutsche, bis 19 Jahre

  1. Platz

Natalia Cisowska, 18, Krakau, „Das ist wohl alles…“
Original: Stanisław Grochowiak, „To chyba wszystko…”

Eine hervorragende Übersetzung. Die Autorin war mit sehr gutem Sprachgefühl imstande, die Stilisierung des Gedichts zu einem Werk der Romantik zu übertragen, konnte seine Atmosphäre und Stimmung wiedergeben und dabei zugleich seinen Rhythmus, seinen Reim und seine ironische Form beibehalten.

  1. Platz

Natalia Lizak, 18, Jelenia Góra, „Geschmack”
Original: Autor unbekannt, „Smak”

Es ist eine solide, durchdachte Übersetzung, bei der der besondere Rhythmus, das Flüssige des Originals und ein treffend ausgewählter Wortschatz beibehalten wurden.

III. Platz

Wurde nicht zuerkannt.

Lobende Erwähnung

Justyna Nowak, 18, Krakau, „Meine Seele”
Original: Maryla Wolska, „Dusza moja”

Bei dieser Auszeichnung schätzte die Jury die sehr gute Übersetzung der zwei ersten Strophen. Obwohl die dritte Strophe sich vom Niveau her von den beiden ersten abhob, möchten wir die Übersetzerin dazu überreden, weitere Übersetzungsversuche zu unternehmen. Du hast ein Talent für Lyrikübersetzen!

Kategorie IIIa:

eigene Übersetzung eines Gedichtes aus dem Deutschen ins Polnische, bis 14 Jahre

  1. Platz

Aleksandra Oleszek, 14|5, Lublin, „Deszczowa piosenka“
Original: Mascha Kaléko, „Herbstliches Lied“

Eine hervorragende Übersetzung auf professionellem Niveau! Die Stimmung des Originals ist bestens beibehalten, es gibt schöne, ungewöhnliche Reime. Aleksandra, Du hast den Versuch unternommen, ein schwer zu übersetzendes Gedicht ins Polnische zu übertragen, und hast diese Probe siegreich bestanden! Wir bitten Dich darum, weiter zu übersetzen!

  1. Platz

Adrian Kaszowski, 14|5, Węgrzce Wielkie, „Dlaczego cytryny są kwaśne”
Original: Heinz Erhardt, „Warum die Zitronen sauer wurden“

Sehr gut wurde hier die humorreiche Stimmung des Gedichts übertragen. Es gibt interessante interpretatorische Lösungen für den Gedichttext, dank denen die Übersetzung, die die Übereinstimmung mit dem Original beibehält, zugleich die Individualität des Übersetzerhandwerks unterstreicht.

III. Platz

Filip Reginek, 12, Dobrzeń Wielki, „Kwiecień, kwiecień”
Original: Walter Mahringer, „April! April!“

Die Rhythmik des Gedichts, das an einen Abzählreim erinnert, ist hier besonders geschickt gefasst: gute Reime und eine Wortwahl, die mit dem Klang des Originals harmonieren.

Kategorie IIIb:

eigene Übersetzung eines Gedichtes aus dem Deutschen ins Polnischen, bis 19 Jahre

  1. Platz ex aequo

Małgorzata Jaworska, 15, Węgrzce Wielkie, „Lorelei”
Original: Heinrich Heine, „Die Lorelei“

  1. Platz ex aequo

Helena Klocek, 15, Lublin, „Aluzja”
Original: Wilhelm Willms, „Andeutung“

Warum ex aequo? Beide Übersetzungen sind hervorragend, obwohl nicht miteinander zu vergleichen. Małgorzata hat es gewagt, ein Gedicht von Heine zu übersetzen, was enormen Mut verlangt, weil es bereits viele Übersetzungen davon gibt. Mit Erfolg hat sie das Kunstvolle des Werkes übertragen, den Leser wunderbar in die romantische Lyrik eingeführt, auf überlegte Weise die Worte und die entsprechende Wortfolge gewählt und gute Reime gebraucht. Es handelt sich um glaubhaftes, solides Übersetzerhandwerk. Bravo! Helena hat dafür ein wunderschönes, tiefsinniges Gedicht von Willms gewählt. Wunderbar hat sie die Stimmung des Gedichts dargestellt; jedes Wort, jeder Reim sind reif, verständlich und klar. Sie hat die Melodie des Originals beibehalten, obwohl sie, oder vielleicht gerade, weil sie achtzeilige Strophen angewandt hat. Sie war imstande, in der Übersetzung den verborgenen Sinn des Gedichts wiederzugeben. Danke!

  1. Platz

Arkadiusz Gromek, 16, Lublin, „Rzeczowy romans”
Original: Erich Kästner, „Sachliche Romanze“

Mit einer guten Rhythmik, mit Reimen, einer nicht zufälligen Auswahl von Worten gibt der Übersetzer die Melodie des Gedichts wieder und führt uns in dessen Atmosphäre ein, behält die darin enthaltenen Gefühle bei und gibt seinen Sinn wieder. Es ist eine sehr überzeugende Übersetzung!

III. Platz

Jolanta Wójtowicz, 16, Lublin, „Księżycowy Pan”
Original: Mascha Kaléko, „Der Mann im Mond“

Eine gute Übersetzung mit erhaltenen Reimen und Rhythmus. Eine fehlerlose Wiedergabe der Bilder des Originals, so dass man Lust bekommt, „mit Gold durchwirkte“ Träume zu träumen. Übersetze weiter, Jola!

Lobende Erwähnung

Jakub Konieczny, 16, Lublin, „Take it easy!“
Original: Mascha Kaléko, „Take it easy!“

Das war eine riskante Wahl! Jakub, es ist dir gelungen, das Unübersetzbare zu übersetzen, was davon zeugt, dass du Herausforderungen annimmst und ein sprachliches Feingefühl besitzt. Wir warten auf Deine weiteren Übersetzungen mit neuen Interpretationen!

Wir gratulieren den Preisträgern sehr herzlich!

Jury des Wettbewerbs

 

Der V. Internationale Literaturwettbewerb „Jugend schreibt Gedichte” wird dank der finanzielle Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Botschaft der Republik Polen und des Senats der Republik Polen sowie privater Sponsoren realisiert.

Der Wettbewerb wird im Rahmen des Projekts „Unter dem Zeichen des weißen Adlers. Förderung von Ereignissen, die die polnische Bildung sowie Wissen über Polen in Deutschland ergänzen“ unterstützt, das vom Senat der Republik Polen im Rahmen der Betreuung der Polonia und der Auslandspolen im Jahre 2017 über die Stiftung Freiheit und Demokratie mitfinanziert wird.