Gesungene Poesie
Der Verein POLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V. präsentiert:
„Frühlingsverse“
- Begegnungen mit Gesungener Poesie und Theaterchansons aus Polen
Gesungene Poesie (Poezja Śpiewana), das ist mehr als nur ein Chanson. Es ist die besondere Form eines lyrischen Liederabends, wie sie in Polen vor fast 100 Jahren erfunden wurde und durch die populären Festivals von Krakau, Allenstein und Breslau wieder weit verbreitet ist: Vertonte Gedichte bekannter polnischer Dichter werden von begabten Schauspielern zu unterhaltsam-geistreichen Liederabenden arrangiert. Oft geht es darin um Liebe, Leidenschaft und die Beziehung zwischen den Geschlechtern. Immer aber bestechen die Lieder durch ihren Wortwitz und originellen, frischen Blick auf die Welt.
Donnerstag, 19. März 2026, 20:00 Uhr Celina Muza & Susanne Folk Trio Frühlingsverse – Chanson meets Jazz Einlass: 19:00 Uhr, Eintritt frei. Spenden erwünscht. Ort: Jazzclub Schlot, Invalidenstraße 117, 10115 Berlin Anmeldungen: info@pol-in.eu
Celina Muza – Chansonsängerin, Schauspielerin, Übersetzerin und Projektleiterin. Dreimalige Finalistin des Festivals des Schauspielsongs in Breslau (Przegląd Piosenki Aktorskiej we Wrocławiu). Arbeitete am Teatr Muzyczny / Gdynia, Teatr Atelier / Sopot, Teatr Nowy / Warschau, Theater des Westens / Berlin. Zurzeit regelmäßig in Theaterproduktionen des Vereins Kultur-Schmuggel zu sehen, die im ACUD Theater gezeigt werden. Bei duo-phon records, Berlin veröffentlichte sie bisher 6 CD’s: „Madonna, Hexe und Clown“, „Sorglos“, „Czułość”, „Berühre mich“, „frei.“ und „Non omnis moriar“.
Es spielen: Susanne Folk – Saxophon, Klarinette Benedikt Jahnel – Flügel Roland Fidezius – Kontrabass Foto © Gabriella Falana
Das Projekt „Frühlingsverse“ wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, durch das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen sowie privaten Sponsoren.
Freitag, 20. März und Samstag, 21. März 2026, 20:00 Uhr
„Zornige Frauen“ von Maja Staśko
Übersetzung ins Deutsche von Andreas Visser
Drei Schauspielerinnen erzählen von der Schlampe aus dem Plattenbau; der alten, hässlichen oder schwangeren Frau im Bus (wie man möchte); der Studentin, die sich kein Zimmer leisten kann.
Frauen miteinander, gegeneinander, untereinander, übereinander; Foodtruck und Emanzipation;
Barbie macht Karriere und Frauen machen Müll; Mütter, Töchter, Freundinnen, artig, fleißig, traurig,
hochnäsig, lustig und belästigt. Die polnische Autorin und Frauenrechtsaktivistin Maja Staśko
zeichnet in diesem Szenenreigen Frauen, denen wir täglich begegnen oder auch nicht oder wir begegnen uns selbst. Eine Show für drei Schauspielerinnen mit überbordender Spiellust – berührend, witzig und provakant.
Es spielen: Beo Yalçin, Celina Muza und Kati Thiemer Regie: Andreas Visser
Kostüme nach Entwürfen von Anna Molga
Fotos © Gabriella Falana
Ort: Acud Theater, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin Karten: 15,00 / 10,00 EUR
https://www.acud-theater.de/programm/5679-zornige-frauen.html oder Anmeldungen an: info@kultur-schmuggel.org
Vorschau: Donnerstag, 23.April 2026, 20:00 Uhr Agnieszka Babicz & Friends „Wiera“
Regie: Krzysztof Stasierowski Arrangements: Paweł Stankiewicz
Übersetzung: Andreas Visser Moderation: Celina Muza
Ein musikalisches Monodrama „Wiera“ basiert auf der Biografie und den Liedern aus dem Repertoire von Wiera Gran. Die große, bereits vergessene Künstlerin, polnische Sängerin jüdischer Herkunft, Kabarettistin und Filmschauspielerin, die während des Krieges im Warschauer Ghetto sang und nach dem Krieg durch den Vorwurf der Kollaboration mit den Deutschen verfolgt wurde und Opfer einer damaligen Hetzkampagne wurde.