Der Verein POLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V. präsentiert:
„Frühlingsverse“ – 14. Begegnungen mit Gesungener Poesie und Theaterchansons aus Polen
Donnerstag, 23. April 2026, 20:00 Uhr Agnieszka Babicz & Friends : „Wiera”
Regie: Krzysztof Stasierowski Arrangements: Jan Rejnowicz
Übersetzung: Andreas Visser Sprecherin: Celina Muza
Einlass: 19:00 Uhr, Eintritt frei. Spenden erbeten. Anmeldungen: info@pol-in.eu Ort: Jazzclub Schlot, Invalidenstraße 117, 10115 Berlin
Foto © Gabriella Falana
Agnieszka Babicz – Schauspielerin, Sängerin und Produzentin. Sie studierte an der Schauspielschule am Musiktheater Gdynia, die sie mit Auszeichnung absolvierte. Dort spielte sie u.a. Fantine in „Les Misérables“, Fiona in „Shrek“ und Lorraine in „Dracula”. Viel Anerkennung brachte ihr die Darstellung der Anita in „West Side Story“ an der Stettiner Oper und die Arbeit am Stadttheater Gdynia ein, wo sie 2008 den Publikumspreis für die Rolle der Witwe in „Zorba“ erhielt. Ein breites Publikum kennt Agnieszka Babicz dank ihrer Auftritte in populären TV-Serien: „Na wspólnej“ und „Na dobre i na złe“. In den Filmen von Andrzej Kostenko „Lokatorzy“ und Janusz Kondratiuk „Faceci do wzięcia“ bewies sie ihr Talent.
Ein musikalisches Monodrama „Wiera“ basiert auf der Biografie und den Liedern aus dem Repertoire von Wiera Gran. Die große, bereits vergessene Künstlerin, polnische Sängerin jüdischer Herkunft, Kabarettistin und Filmschauspielerin, die während des Krieges im Warschauer Ghetto sang und nach dem Krieg durch den Vorwurf der Kollaboration mit den Deutschen verfolgt wurde und Opfer einer damaligen Hetzkampagne wurde.
Das Projekt „Frühlingsverse“ wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, Polnischer Botschaft in Berlin, sowie privaten Sponsoren.
Weitere Hinweise:
Samstag, 25. April 2026, 19:00 Uhr „Entdeckung SZYMBORSKA“
Wisława Szymborska verstand es meisterhaft, alltägliche Beobachtungen mit philosophischen Fragen zu verbinden. Mit leiser Ironie, überraschenden Perspektiven und großer sprachlicher Klarheit führt sie ihre Leserinnen und Leser immer wieder zu neuen Gedanken über Mensch, Welt und Wirklichkeit. Ihre Gedichte wirken dabei zugleich leicht und tiefgründig – und behalten bis heute eine erstaunliche Aktualität.
Es spielen: Alix Dudel, Lesung und Gesang Celina Muza, Lesung und Gesang Michaela von Pilsach, Cello
Ort: Kulturhaus Babelsberg, Karl-Liebknecht-Straße 135, 14482 Potsdam Karten: 20,00 EUR Anmeldungen an: info@gdpn-sasiedzi.org
Veranstalter: Sąsiedzi e.V. Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft